Auf und Ab
Auf der vorletzten Etappe wissen die Fernfahrer nicht mehr so genau, ob sie sich nun freuen sollen oder nicht – denn bald ist der Spaß vorbei.
Auf dem Weg von Chiancino Terme nach Viterbo lassen es alle noch mal so richtig krachen, denn die Gegend ist ausgesprochen schön; eine Kulturlandschaft, der schon die Etrusker vor fast 3000 Jahren ihren Stempel aufdrückten.
Anspruchsvoll ist die Fahrt vor allem wegen des Auf und Ab, das merken alle, das sie schon etliche Hundert Kilometer in den Beinen haben – bei den einen geht es aus diesem Grund um so leichter hinauf, bei den anderen eben nicht.
Beat kümmert sich vor der Abfahrt in Chiancino Terme um letzte Details
Unter anderem schrauben wir uns auf ein Felsplateau auf 325 Meter über dem Meer, um uns Citta della Pieva anzusehen. Die Kleinstadt wurde vollständig aus Ziegelsteinen errichtet, von der Stadtmauer angefangen bis hin zum letzten Stein des Kirchturms.
Auch nach Orvieto müsssen wir klettern, dort machen wir den Mittagshalt.
Die Roller haben sooolchen Durst
Wer glaubt, jetzt ginge es nur noch bergab, hat sich insofern getäuscht, als die Gegend immer wieder mit Gegensteigungen aufwartet. Doch der Schnitt geht nach oben, und das tut am Ende eines heißen Tages ziemlich gut.
Die letzten 15 Kilometer geht es dann wirklich nur noch runter, allerdings ist die Straße zum Etappenziel Viterbo in einem ziemlich schlechten Zustand, es rüttelt und schüttelt alle ziemlich durch.
Rudi, genannt Frosch, erzählt bei der Ankunft am Hotel Viterbo von den Höhepunkten des Tages
Morgen melden wir uns dann noch mal von der Schlussetappe.
Bis dahin,
Guido und Michael