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 Betreff des Beitrags: Etappe 10: Berga - Barcelona: 130 km, 1200 hm
BeitragVerfasst: Donnerstag 1. September 2005, 11:00 
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Registriert: Dienstag 29. Juni 2004, 12:36
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10. Etappe: Berga - Barcelona: 130 km, 1200 hm

Von Berga geht es gleich wieder talwärts Richtung Gioronella/Manresa. Ab Gioronella steigt die Strasse wieder an bis auf 680 MüM. Ein ständiges auf und ab erwartet uns auf den nächsten 50 KM. Der Coll d `Estenalles wird der letzte richtige Pass unserer Tour sein. In Terrassa werden wir bereits den städtischen Verkehr von Barcelona das erstemal richtig spüren.


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Der letzte Tagebuch-Eintrag der diesjährigen Fernfahrt kommt ein bisschenspäter. Auf der Fähre von Barcelona nach Mallorca hätte es zwar Zeit gegeben, einen Bericht zu schreiben, doch das zünftige Feiern mit den Sportfreunden ging erst mal vor.

Mittlerweile wieder am eigenen Computer (der Schreiber wohnt nämlich auf Mallorca), hier also der Rückblick auf die Etappen zehn und elf.

In Berga fuhren die Fernfahrer morgens ab, die Temperaturen waren frisch, aber es blieb während der Etappe weitgehend trocken. Es standen noch einige Prüfungen auf dem Programm: Mit dem Col de Estenalles musste noch ein Berg erklommen werden, der wie so viele Steigungen auf der Fernfahrt mit beeindruckender Landschaft für alle etwaigen Schmerzen entschädigte. Beeindruckend war leider auch, wie sehr die Natur durch die diesjährigen Waldbrände gelitten hat. So gesehen kann man sogar als Radler eine gewissen Freude empfinden, wenn es regnet.

In Tarragona trafen Haie, Roller und Genießer zusammen, um nach einer kurzen Mittagsrast gemeinsam den Weg nach Barcelona unter die Räder zu nehmen. Einmal mehr hat Teamchef Beat bewiesen, dass er ein Näschen für die schönste Strecke hat, über den Villenvorort Vallvidrera (übrigens noch eine hübsche Steigung) ging es hinab in die Metropole. Der Ausblick war grandios, die Stadt lag den Fernfahrern zu Füßen – überhaupt fühlten sich alle wie die Größten. Alle hatten es geschafft (nur Michele musste schon von Tarragona aus zum Airport), die Stimmung war entsprechend gut. Leider kam Regen auf, so dass es nach ein paar Schnappschüssen schon wieder weiterging. Knapp 40 Rennradler im Team-Trikot sorgten auch bei den weltstädtischen Katalanen für Aufsehen.

Über die Ramblas ging es direkt in den Hafen, wo in einem schönen Restaurant direkt am Wasser die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre überbrückt wurde: Bei Tapas, Paella und Vino Tinto ließ sich dem niedergehenden Wolkenbruch ausgesprochen gelassen zusehen. Es war wie (fast) immer, der Regen kam, wenn alle im Trockenen saßen.

Kurz nach acht ging es dann zum Fährterminal, nur Otto Aymanns blieb in Barcelona. Der Mediziner fliegt nicht und fuhr am nächsten Tag mit der Eisenbahn nach Hause, angesichts des Wagemuts, mit dem er Abfahren meistert, ein interessantes Phänomen.

Die Reederei brachte alle Gäste mit einem Spezialservice aufs Schiff. Leider war der Service auf dem Dampfer selbst nicht mehr so speziell, besonderst schlimm traf es einige Hartgesottete, dass die Bar ohne Ankündigung schon vor Mitternacht schloss.

Außerdem hatte die Fähre einen Maschinenschaden, mit sehr langsamer Fahrt ging es voran, entsprechend groß war die Verspätung. Statt des geplanten Frühstücks im Hotel gab es ein Sonnenbad an Deck. Endlich im Hafen angekommen und von Bord gegangen, ging es ein letztes Mal in den Sattel, denn auch die 14 Kilometer nach Magaluf mussten (und wollten) noch gefahren werden.

Frisch geduscht gab es das Mittagsbuffet mit der offiziellen Verabschiedung. Teamchef Beat hatte wie jedes Jahr ein Tour-Buch vorbereitet, so dass alle Gäste die Srecke noch einmal nachvollziehen können. Überreicht wurde das Werk von den jeweiligen Gruppenleitern, neben Ober-Hai Beat noch Roller-Chef Achim und Spitzen-Genießer André.

Vom Radfahren hat nach knapp 1400 Kilometern keiner die Nase voll: Viele bleiben auf Mallorca, um mit Philipp’s Bike Team noch einige Tage Radferien zu verbringen. All diejenigen, die das Pech haben, nach Hause zu müssen, wollen am Wochenende ihre Spitzenform testen.

Damit ist das diesjährige Fernfahrt-Tagebuch abgeschlossen.

Auf ein Wiedersehen in den Radferien mit Philipp’s Bike Team!

PS: Alle Fotos der Fernfahrt gibt es übrigens demnächst auf unserer Homepage im Bereich Postkarten und Gästefotos...


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