Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer,
Millionen fliegen jedes Jahr aus Nordeuropa nach Mallorca. Ein paar Hunderttausend fahren mit Auto und Fähre. Keiner von ihnen hat auch nur eine Ahnung, wie schön der Weg in die Sonne eigentlich ist. Nicht so wir Radler: Mit Philipp's Bike Team haben einige Dutzend unserer lieben Gäste diese Erfahrung nämlich schon gemacht, und zwar auf der Fernfahrt Basel-Mallorca, dem Event-Klassiker ausgearbeitet und organisiert von unserem Sportschef Beat Gfeller. Auf 11 Etappen geht es vom 2. bis 13. September wieder über 1400 Kilometer und 15.700 Höhenmeter vom Oberrhein ans Mittelmeer, durch immer schöne, teils spektakuläre Landschaft und Natur. Neu: Auf vielfachen Wunsch unserer Gäste können in diesem Jahr erstmals Einzelzimmer im Voraus gebucht werden. So oder so sind in diesem Jahr noch ein paar Restplätze frei. Infos gibt’s von Biggi in unserem Reisebüro oder im Internet.
Unter dem Motto „der Weg ist das Ziel“ hat Urgestein Beat die schönsten Strecken ausgewählt, immer abseits vom Kfz-Verkehr, meist über wenig befahrene Nebenstrecken, mitunter über Schleichwege, die nur ein Einheimischer kennt – oder eben ein Pfadfinder vom Schlage Beats. Als Gruppenleiter begleiten ihn in diesem Jahr Achim und Rolli, letzterer ist auch für die mechanische Betreuung der Räder verantwortlich Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist die Tour-Legende Mont Ventoux; spektakulär ist die Fahrt durch die Gorges de la Bourne, steile Felswände voller Terrassen und Tunnel oder vorbei an bizarren Zigarren-Feldern kurz vor Illes sur Tete. Nähere Infos und einen genauen Etappenplan gibt es hier und im Tour-Tagebuch von 2005.
Wegen der ausgefeilten Strecke ist das Hotelangebot sehr klein, deswegen war es bislang auch nur in Ausnahmefällen und lediglich vor Ort möglich, ein Einzelzimmer zu buchen. In diesem Jahr erlaubt die Logistik Übernachtungen ohne „Mitschläfer“, vorab gebucht kostet die individuelle Unterbringung lediglich einen Zuschlag von 180 Euro (zum Basispreis ab 1495 Euro). So gibt es garantiert keinen schnarchenden Zimmergenossen – aber es sollte sich auch keiner beschweren, wenn niemand da ist, um bei etwaigen Rückenschmerzen die Salbe aufzutragen! Ob im Einzel- oder Doppelzimmer, die Fernfahrten sind insbesondere wegen der Gruppen ein einzigartiges Erlebnis. Es ist schon bemerkenswert, wie sich unter Gleichgesinnten in kürzester Zeit eine verschworene Solidargemeinschaft bildet, die zur absoluten Höchstform aufläuft.
Um in diesen außergewöhnlichen Genuss zu kommen, ist freilich eine gewisse Form erforderlich – die Genießer-Gruppe fährt mit einem Schnitt von 21 bis 23 km/h, die Roller sind mit 23 bis 24 km/h unterwegs, und die Haie bringen es auf 25 bis 27 km/h. Während der Tour können die Gruppen je nach Tagesform gewechselt werden, einzelne Etappen können ganz oder teilweise auch im Begleitbus zurückgelegt werden. Die Fahrzeuge sind ansonsten immer für die Versorgung der pedalierenden Helden im Einsatz: Getränke, Banane, Power-Bars, warme Kleidung, was man eben während eines Tages so braucht. Die allermeisten Teilnehmer nutzen übrigens unseren Mietrad-Service, denn so spart man sich den Transport, hat immer bestes Material und nie Probleme mit Ersatzteilen.
Grandioses Finale der Fernfahrt ist die Abfahrt nach Barcelona (selbst hier hat Tourchef Beat eine schöne Strecke in die Metropole gefunden), wo es im Hafen ein gemütliches Essen bis zur Abfahrt der Fähre nach Mallorca gibt. Die letzten 14 Kilometer vom Hafen in Palma zum Hotel in Magaluf fallen dann kaum noch ins Gewicht. Viele Fernfahrer nutzen aber die Gelegenheit und verbringen noch ein paar schöne Radferientage bei Philipp's Bike Team. Der Charme im Spätsommer: Es ist sonnig, warm, das Meer hat ausgesprochen angenehme Badetemperatur, zum Ende der Saison redet keiner vom Training, dafür umso mehr vom Spaß.
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 Am Versammlungsplatz in Basel passen die Mechaniker die Mieträder an. Die Aufregung ist groß, doch gleich geht es los!

Der Weg zum Gipfel: Der Aufstieg auf den Mont Ventoux zählt in jeder Hinsicht zu den Höhepunkten eines Radfahrerlebens.

Betreuung unterwegs: Das Team im Begleitfahzeug transportiert nicht nur das Gepäck, sondern sorgt für Verpflegung, Kleidung zum Wechseln und aufmunternde Worte.

Der motorisierte Verkehr ist meist fern, dafür muss man sich die Landstraße mitunter mit anderen teilen.

Radfahren ist mit Gleichgesinnten nochmal so schön – und erst die Pause! |