Infoletter 49 (14.07.05)
www.radferien-mallorca.com

 

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Die Fernfahrt Basel-Mallorca:
Alles, was sich ein Radfahrer wünscht


Grandios: Die Fernfahrt Basel-Mallorca (hier der Anstieg zum Col des Roustans auf der 5. Etappe von Die nach Malaucène) hält jeden Tag neue, einzigartige Erlebnisse für die Teilnehmer bereit. Alle Fotos in diesem Infoletter zeigen die Fernfahrt 2004. Die Bilder mit einer Lupe unten links können durch einen Klick vergrößert werden.

Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer!

Dies ist eine Liebeserklärung. Die Liebeserklärung eines Radfahrers an eine Tour, die all das vereint, was unseren Sport so einzigartig macht: Auf verkehrsarmen Straßen neue Regionen entdecken und kennen lernen, herrliche Landschaften, Berge und Täler, Flüsse und Seen mit allen Sinnen genießen, mit Gleichgesinnten Freude haben und sich austauschen in einer harmonischen Gruppe, aber auch die eigenen Leistungsgrenzen ausloten bei Anstiegen hinauf auf Gipfel mit unbeschreiblich schönen Ausblicken, in traumhaften Abfahrten und malerischen Ebenen - um am Ende mit einem prallen Koffer voller einzigartiger Erinnerungen und voller Stolz über die eigene Leistung nach Hause zurückzukehren.

 

Es ist meine ganz persönliche Liebeserklärung an den "Klassiker" im Programm von Philipp 's Bike Team, die Fernfahrt von Basel nach Mallorca. Auch bei der fünften Auflage dieser Mischung aus Radfahrer-Romantik und sportlichem Nervenkitzel werden vom 3. bis 14. September erneut "Wiederholungstäter" wie ich dabei sein, denen auch zweimal noch nicht genug ist. Die schon jetzt den Lavendelduft der Provence riechen, die frische Wald- und Seenluft im Jura spüren und die Flamingos in den Lagunen der Camargue vor Augen haben.

 

Zwölf Tage nur radeln, essen, trinken und genießen. Paradiesisch! Sich um nichts weiter kümmern müssen. Denn den Weg weiß der Gruppenleiter. Einfach hinterherfahren, that's all. Verpflegung zwischendurch gibts auch. Der Begleitbus ist immer in der Nähe, das Gepäck bei der Etappenankunft bereits im Hotel. Duschen, umziehen, Beine und Seele ein wenig baumeln lassen - und dann beim opulenten Nachtessen die Speicher für den nächsten Tag füllen. Fast wie bei den Profis also - nur komfortabler und stressloser!

 

Wer es zu Hause gewohnt ist, ein paar Stunden hintereinander auf dem Sattel zu verbringen und sich bei durchschnittlich 1300 Höhenmetern pro Tag einen Schnitt von 20 km/h zutraut, schafft auch die 1366 km von Basel bis Barcelona. Garantiert. Und nach der Fähr-Überfahrt die restlichen 14 Mallorca-Kilometer bis zu unserem Clubhotel erst recht. Obwohl das in gerade mal elf Etappen schon ein respektables Stück Europa ist, das wir in wahrsten Sinne des Wortes "erfahren". Und obwohl sich uns in der Provence ein 1912 Meter hoher, gigantischer Mythos in den Weg stellt, den es zu überqueren gilt: Der Mont Ventoux, einer der legendärsten Tour-de-France-Berge, dieser kahle Riese, an dem sich so viele dramatische Kapitel Radsportgeschichte ereigneten.

 

Hier schreibt im September jeder Teilnehmer unserer Fernfahrt sein ganz persönliches Helden-Kapitel. Auch der, der es sich vielleicht heute noch nicht so recht vorstellen kann, diese 21-Kilometer-Kletterpartie zu bewältigen, wird seine eigenen Grenzen neu definieren, wird diese Herkulus-Tat vollbringen. In diesem Jahr übrigens nicht von Malaucène, sondern von Bédoin hinauf. Also auf "der" Tour-de-France-Route schlechthin unter den drei möglichen Anstiegen.

 

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Gesund: Mit Quellwasser aus dem Dorfbrunnen werden die Wasserflaschen nachgefüllt.

 

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Großartig: An einer der beeindruckenden Schluchten im Vercors wird während der 4. Etappe ein Foto-Halt gemacht.

 

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.ehe es durch die mindestens genauso faszinierenden Grotten weiter bergauf geht.


Gipfelstürmer: Auf dem Foto links lassen Mitglieder der "Roller"-Gruppe ihren Teamleader Roli auf dem Col des Roustans (siehe auch Foto ganz oben) hochleben, rechts umarmt Fernfahrt-Chef Beat seine Frau Bigi nach dem vollbrachten Anstieg auf den Mont Ventoux.

Doch es ist so viel mehr als "nur" die Königsetappe über den Ventoux, was mich und viele andere immer wieder zu dieser Fernfahrt zieht. Die Schluchten und Grotten im Vercors, die wilde, ursprüngliche Faszination der katalanischen Pyrenäen, das verträumt-idyllische Örtchen Channaz an der Rhone mit den vielen Hausbooten, das Gänsehaut-Feeling beim Blick auf Barcelona, wenn das ersehnte Ziel erreicht ist. Und.und.und.

 

Beim Abschluss-Büfett in unserem Clubhotel auf Mallorca ist aus einer ursprünglich bunt zusammengewürfelten Schar von Radfahrern längst eine verschworene Gruppe geworden, einige werden Freunde fürs Leben bleiben. Zur Erinnerung gibt es für alle Teilnehmer einen von Tour-Chef Beat Gfeller liebevoll gestalteten Finisher-Erinnerungsband mit detaillierten Streckenbeschreibungen, vielen Fotos und Geschichten zu jeder Etappe.

 

Wer nach diesem Radsport-Abenteuer noch bei uns auf Mallorca bleiben möchte - diese Verlängerung hat sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit erfreut und kann selbstverständlich gleich mitgebucht werden. Viele Ehepartner, Freunde oder Freundinnen empfangen ihre "Helden" im Clubhotel, um mit ihnen vor der Rückreise gemeinsam einige erholsame Tage zu verbringen.

 

Alle wichtigen Informationen und weitere Fotos rund um die Fernfahrt gibt es auf unserer Homepage, noch mehr Bilder von unseren Special-Events und Mallorca-Radferien findet Ihr hier. Anmeldeschluss ist der 8. August. Wartet mit der Buchung aber nicht allzu lange, da nur noch wenige Plätze frei sind.

Euer Hügi

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Gefürchtet: Unsere Königsetappe führt nach dem Ruhetag auf den Mont Ventoux. Der 1912 Meter hohe kahle Kegel in der Provence ist zusammen mit dem Galibier, dem Tourmalet und L'Alpe d'Huez der legendärste Gipfel der Tour de France. Auf rund 21 km sind mehr als 1600 Höhenmeter bei einer durchschnittlichen Steigung von 7,6 Prozent zu überwinden.

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Gesammelt: Morgens vor dem Hotel in St. Gilles: Die Gruppen finden sich nach dem Frühstück unter jahrhundertealten Bäumen zum Start der siebten Etappe nach Narbonne zusammen.

(Das Philipp's Bike Team freut sich immer über Eure Post - mailt an team@radferien-mallorca.com)

Alle Mallorca-Fotos 2005 sowie Bilder der Pyrenäen-Rundfahrt und der Fernfahrt Basel-Mallorca findet Ihr hier.


Geschafft: Nach mehr als 1350 km ist Barcelona erreicht, der Hafen der spanischen Kulturhauptstadt in Sichtweite. Von dort aus geht es über Nacht mit der Fähre nach Mallorca. Am nächsten Vormittag sind es dann von Palma nur noch 14 km bis zum Clubhotel von Philipp's Bike Team.


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Beat Gfeller: 1/9410603, E-Mail: beat.gfeller@bluewin.ch

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