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Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer!
Armstrong gegen Ullrich. Ihr letztes Duell. Showdown bei der Tour de France. Erbitterter Kampf in den Bergen. Der Countdown läuft, Radsportfans in aller Welt fiebern dem Spektakel entgegen - und bei Philipp 's Bike Team (PBT) steigt die Spannung gleich in doppelter Hinsicht. Denn diverse der Giganten im Hochgebirge, auf deren Anstiegen die Vorentscheidung um den Toursieg fallen wird, stehen auch in diesem Jahr wieder bei unserer Pyrenäen-Rundfahrt auf dem Programm.
Somit sind die Fernsehübertragungen der Tour de France am 16., 17. und 19. Juli eine ideale Einstimmung auf die gleichermaßen atemberaubend schöne wie sportlich anspruchsvolle Herausforderung, die wir Euch vom 19. bis 28. August bieten. Auf neun Etappen sind auf 1000 Kilometern insgesamt 23 Pässe mit 20.000 Höhenmetern zu bezwingen - und über einige eben dieser Pyrenäen-Berge müssen auch Jan und Lance auf dem Weg nach Paris klettern.
Besonders sehenswert ist für uns die 15. Tour-Etappe am Sonntag, 17. Juli. Diese führt nach 50 Kilometern zunächst durch St. Girons (hier logieren wir nach der vierten Etappe am 21.8.), ehe der Col du Portet d'Aspet (Berg der 2. Kategorie, hier verunglückte vor zehn Jahren Olympiasieger Fabio Casartelli tödlich) und der Col de Menté (1. Kategorie) überquert werden. Nach der Abfahrt ist Verpflegungskontrolle in St. Béat, wo auch das PBT-Peloton eine Rast einlegen wird. Mit dem Col du Portillon und dem legendären Col de Peyresourde folgen an diesem Tag zwei weitere Anstiege der 1. Kategorie, nach der Abfahrt vom Portillon geht es dabei durch Luchon, unser Etappenziel am 22.8. All die genannten Pässe werden auch von den PBT-Gruppen gefahren. Am Casartelli-Denkmal machen wir Halt und legen eine Gedenkminute ein.
Nach diesem Tag mit vielen Höhenmetern legen die Profis - im Gegensatz zu uns - einen Ruhetag ein. Am 19. Juli messen die weltbesten Kletterer dann ihre Kräfte am "Doppelberg" Col d'Aubisque/Col du Soulor (Hors Catégorie - höchster Schwierigkeitsgrad), den wir bei unserer 6. Etappe in entgegengesetzter Richtung meistern. Beim Anstieg auf den Aubisque passieren Armstrong und Co. übrigens Eaux-Bonnes, wo wir am 24.8. übernachten.
Auch am 16. Juli lohnt sich bei der 14. Etappe das Verfolgen der Tour-Übertragung, dann vor allem auf dem letzten 15 Kilometern bis ins Ziel. Denn von Ax-les-Thermes (Zielort unserer 2. Etappe) führt der Schlussanstieg hinauf nach Ax-3-Domains. Diese Kletterpartie (10 km, 7,3% Steigung) bieten wir in diesem Jahr allen Freiwilligen, die noch mehr "Tour-de-France-Spirit" wollen, als Extra an. Genauso wie übrigens auf unserer Königsetappe (Peyresourde-Aspin-Tourmalet) auch den Anstieg nach Luz Ardiden (15,3 km, 7,2% Steigung, 1050 Höhenmeter). Wer nach dem Tourmalet noch genügend Körner hat, kann dort hinauffahren, wo Armstrong vor zwei Jahren stürzte (die Stelle ist mit einem Stein markiert), Ullrich auf ihn wartete und anschließend von Lance in Grund und Boden gefahren wurde.
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Und so sah es früher am Col d'Aubisque aus: In dem von unserem Tour-Chef Beat Gfeller erstellten Erinnerungs-Bildband, den jeder Pyrenäen-Teilnehmer am Abschlussabend erhält, findet sich auch dieses eindrucksvolle historische Foto.

Nach der Pause auf dem Col du Soulor geht es weiter zum Anstieg auf den Aubisque.

1000 Pyrenäen-Kilometer in neun Etappen sind kein Zuckerschlecken - aber doch nicht so schwer, dass nicht zwischendurch immer noch Zeit und Luft für ein paar Späße bleibt, wie hier die Genießer-Gruppe 2004 nach einer Pass-Ankunft beweist.
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