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Philipp's Bike Team News:

Infoletter Nr. 90 - Der letzte Schrei - Dresscodes am Limit.

Sonntag, 27. April 2008 15:27

So langsam sollte die Form jetzt stimmen und wenn es so ist, dann gibt es noch für einige wenige die Chance, bei der Fernfahrt Paris – Nizza von 12. bis zum 21. Juni mitzufahren.


Finca vor dem Anstieg nach Galilea

Liebe Gäste, und Freunde des Philipp’s Bike Team

So langsam sollte die Form jetzt stimmen und wenn es so ist, dann gibt es noch für einige wenige die Chance, bei der Fernfahrt Paris – Nizza von 12. bis zum 21. Juni mitzufahren.  Acht Etappen von der Seine an die Cote d`Azur, 1020 Kilometer garniert mit 12 500 Höhenmetern – ein Ausrufezeichen im Frühsommer für alle, die keinen Meter Straße gerne zweimal fahren und auf den Spuren der Radprofis unterwegs sein wollen. Nähere Infos im Internet unter www.radferien-mallorca.com.  Also nur ran, es geht ja schon bald los. Nur noch eines. Der Juni ist ein sehr schöner Monat, um im Frankreich Rad zu fahren, weil nämlich die Franzosen da noch keinen Urlaub haben und die Straßen entsprechend leer sind.

Im Vorfeld will ich aber mal wieder auf ein paar Dinge hinweisen, die im Radsport oft daneben gehen.  Konkret, der Dresscode lässt manchmal zu wünschen übrig. Was ich in diesem Frühjahr auf Deutschlands Straßen habe rumfahren sehen – alle Wetter. Man könnte fast glauben, dass  Ikea den Trikotsatz Färbenfrö (4,99 plus einen Hotdog) auf den Markt geworfen hat. Ich habe Dinge gesehen, da wollte ich dann gleich in den nächsten Flieger nach Mallorca, weil man dort ähnliches zum Glück nur selten zu Gesicht bekommt.

Und damit das auch so bleibt, hier eine Liste der wichtigsten Regeln Falls ich welche vergesse sollte, einfach melden. Also, liebe Männer, gelb-grüne Socken vom letzten Australienurlaub – das geht gar nicht. Ganz schlecht ist auch das Bergtrikot der Tour de France für Menschen mit mehr als einem Bäuchlein. Man sollte zumindest so gebaut sein, dass es die Punkte nicht zu Ovalen verzieht. Übel sehen auch Profitrikots von Rennställen aus, an die sich nur noch Menschen mit Jahrgang 1960 und älter erinnern.  Ich habe neulich einen Mann im PDM-Outfit gesehen, wobei die Hose bereits derart dünn war, dass, nun ja, Teile sehr genau abgebildet wurden, die nicht jeder am helllichten Tag sehen will. Es wundert ja auch nicht – PDM wurde 1992 aufgelöst. Ähnliches gilt für Radhosen und Trikots von La Vie Claire, Super U, Kelme oder Kotter. Sollte noch jemand ein Trikot des französischen Rennstalls „Z“ besitzen – weg damit. Diese Dinger sehen aus, als hätte ein Baby statt Spinat bunte Farbe gespuckt. Für Historiker: In diesem Fetzen gewann Greg LeMond 1990 die Tour de France.

Ich kann da nur allen einem Blick in Philipps Boutique empfehlen – es rollt sich doch auch gleich leichter, wenn man nicht aussieht wie ein Fernsehkomiker mit Papageienkrawatte. Vorsicht ist auch beim Tragen von Piratenkopftüchern angezeigt. Erstens sollte man grundsätzlich mit Helm fahren und später an den Bar kann so ein Tuch auch nicht jeder tragen. Kopfform und Haarpracht  sollten angemessen sein. Konkret: Typen wie  Bumi oder Andy können so ein Tuch locker tragen, Guido eher nicht.

 


Tennisspieler verirrt sich aufs Fahrrad?


Die Philipp's Bike Team Boutique im Iberostar Suites Hotel Jardín del Sol

Seltsamerweise neigen auch sonst stilsichere Frauen auf dem Velo manchmal zu komischem Zubehör. Neulich habe ich eine Radlerin gesehen, die sich ein Handytäschlein umgeschnallt hatte, das aussah wie eine Diddlmaus. Da die Dame etwas älter war als acht Jahre ein doch eher merkwürdiger Anblick. Ähnliches gilt für tonnenschwere Armreifen oder übergroße Sonnenbrillen, wie aus einem Hollywood-B-Movie der 70er Jahre.

Ganz generell ist weniger oft mehr und, werte Radmänner, ein enthaartes Bein einfach besser anzuschauen als weiße Haut mit Stachelbeerhaaren. Also weg mit den Haaren und ab aufs Rad – und damit die Beine auch schön braun werden, am besten bei Paris – Nizza mitfahren.

Bis dahin
Jürgen Löhle

 

 

 

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Retro Look oder einfach nur alt?


 
 
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